Traum 5: Ich bin Ich

Wir alle haben die Gestalt von anderen Menschen angenommen. Wir müssen aufbrechen, da wir uns mit jemandem an einem bestimmten Haus treffen sollen. Wir laufen gemeinsam hinaus, doch schon bald fällt uns das erste Problem an der Sache auf: Jeder von uns hat die Gestalt von toten Menschen angenommen. Und eine davon war eine alte Frau.

Wir sprechen uns kurz durch, was nun zu tun ist. Es ist deutlich vernünftiger, wenn wir den Bus nehmen. Es wird gleich einer kommen. Aber unser Geld reicht nur für drei von uns. Es besteht die Option, dass wir uns trennen könnten. Aber eigentlich sollten wir zusammen bleiben. Wir müssen uns schnell entscheiden, denn der Bus fährt bereits vor. Also treffe ich kurzerhand eine Entscheidung.

Ich schicke die drei in den Bus und bitte sie, sich keinen Kopf zu machen. Ich kenne den Weg und auch eine Abkürzung. Ich werde rechtzeitig dort sein. Widerwillig stimmen sie mir zu und steigen endlich ein. Gerade noch so. Der Bus fährt los und ich sehe mich selber in der Fensterscheibe.

Mich trifft der Schlag: Ich habe mich überhaupt nicht verändern. Ganz im Gegensatz zu den anderen.

Wir sind noch nicht weit von dem Gebäude entfernt. Also laufe ich zurück zu dem Gebäude. Mein Arbeitgeber ist keineswegs überrascht mich zu sehen. Er fängt mich bereits an den Toren ab und sagt mir, dass alles in Ordnung sei. Er zwinkert mir dabei zu und sieht an mir herab. Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich zu fügen. Selbst das mit dem Geld war so gedacht. Es war kein Fehler. Und jetzt soll ich mich beeilen.

Ich laufe wieder los. An den ganzen Gebäuden vorbei, die ich aus alten Träumen kenne und nur zu gerne wieder besuchen würde. Es ist Jahre her, dass ich in dieser Traumgegend gewesen bin.

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