Buch-Idee: Mit keinem Schritt

Irgendwie kommt man auf die Idee ein Buch zu schreiben und es zu veröffentlichen. Hat die Geschichte vielleicht sogar einen wahren Kern? Oder ist es einfach nur meiner Fantasie entsprungen?

Entstehung des Buches

Einfluss durch meine Schulzeit

Das Buch habe ich in der 8. Klasse begonnen. Damals war es einfach nur eine Ansammlung von einzelnen Kurzpassagen, die ich später in irgendwelchen Geschichten weiter verwenden wollte. Das daraus dann eine zusammenhängende Geschichte wird, war so ursprünglich nicht geplant.

Die meisten Stellen sind in der Schule entstanden. Damals war ich noch am Graf-Zeppelin-Gymnasium. Viele Stellen sind einfach durch das Beobachten meiner Klassenkameraden entstanden, was aber nicht bedeutet, dass die Situationen eins zu eins so sich ereignet haben.

Manchmal sehe ich einfach Situationen, jemand sagt etwas, und ich stelle mir vor, wie es wohl wäre, wenn die Person auf eine andere, bestimmte Art und Weise reagiert hätten. Und einige solcher Einfälle finde ich für meine Bücher wirklich gut. 🙂

Ich muss zugeben, dass meine Schulzeit mehr Einfluss auf das Buch genommen hat als mir lieb ist.

In meinem Jahrgang waren die verschiedensten Leute und sie ließen sich ziemlich offensichtlich in Gruppen einteilen, was nahezu jeder von ihnen abgestritten hat. Und fügte man sich in keine dieser Gruppe ein so konnte man ziemlich sicher damit rechnen, dass man irgendwann von allen Gruppen abgelehnt wurde.

In meinem Buch habe ich es etwas präziser auf den Punkt gebracht. Die dominierende Gruppe sieht sich auch als Clique und leugnet es nicht (anders als die Mädels in meinem Jahrgang damals). Oberflächlich betrachtet kommen sie mit allen klar, doch wehe man verscherzt es sich mit ihnen.

Ich habe nun schon von einigen gehört, dass die von mir dargestellten Umstände im Buch überspitzt sind. Zum einen soll es ja wirklich so sein, denn seinen wir mal ehrlich: Wer liest schon ein Buch, dass haargenau den Alltag beschreibt? 😉

Aber ehrlich gesagt, so weit hergeholt und übertrieben war es nicht. Die Intrigen, die sich manche einfallen lassen, weil sie sich einen „cooleren“, „besseren“ Ruf oder was auch immer erhoffen, lässt sich kaum auf 100.0000.0000.000 Seiten beschreiben. Nur wollen die meisten Menschen es nicht wahrhaben, was um sie herum passiert. Und ich muss leider zugeben: Auch ich wollte es eine sehr, sehr lange Zeit nicht realisieren. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt schon an meinem Buch geschrieben habe.

Damals wollte ich mit meinem Buch niemanden (direkt) kritisieren oder verurteilen. Ich musste einfach das verarbeiten, was ich jeden Tag erlebt habe.

Richtig klar geworden ist es mir ohnehin erst nach meinem Schulwechsel auf das Karl-Maybach-Gymnasium. Dort waren die Umstände komplett anders, wenn auch nicht unbedingt besser. Oberflächlich kam jeder mit jedem klar. Cliquen in der Form, wie ich es vom GZG kannte, gab es dort nicht.

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